Wiedernutzbarmachung und Restaurierung Zeughaus.

Zeughaus
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Das Zeughaus ist ein um 1703 in ortstypischer Umgebindebauweise (Kombination von Blockbohlen-, Fachwerk- und Massivbauweise) errichtetes Bauernhaus im sächsischen Vogtland. Es wurde in mehreren Phasen in den 1920er, 1960er und 1980er Jahren zeittypisch teilsaniert und stand ab 2009 leer. Durch Umbaumaßnahmen, die auch die Oberflächen, Farben und Fassadengliederung in Mitleidenschaft zogen, hatte das historische Gebäude seinen ortsbildprägenden Charakter verloren. Die Substanz war teilweise stark baufällig. Heizungs-, Wasser- und Elektroinstallationen waren völlig veraltet.

 

Durch eine feinfühlige Konzeptentwicklung und Detailplanung wurde der historische Charakter des Gebäudes wieder herausgearbeitet. Die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes ermöglichte die fachgerechte Restauration der Gebäudestruktur, die Wiederherstellung historisch korrekter Oberflächen und Fassadengliederungen sowie eines historisch korrekten Farbbildes bei gleichzeitiger Integration zeitgemäßer und nachhaltiger Baustoff-, Dämm- und Heizungssysteme und eines großzügigen Innenraumkonzepts. Ein Neubau an gleicher Stelle konnte so verhindert werden.

 

Leistungsbeschreibung:

Vorentwurfs-, Entwurfs-, Ausführungsplanung, Erarbeitung Finanzierungskonzept, Förderantrag ILE, Ausschreibung und Vergabe, Bauüberwachung, Projekt- und Finanzmanagement sowie Dokumentation aller Maßnahmen.

Kunde: 

Markus und Nancy Preller

 

Jahr:

2010-2015

 

Kooperationspartner:

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft über das Förderprogramm „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)“, Sparkasse Vogtland, örtliche Unternehmen zur Bauausführung